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Interview mit Jona – Sternwärts; Blogtour

Juhu, heute ist die Blogtour zu Sternwärts; bei mir angekommen ♥ Ich freue mich sehr darüber, jemanden an meiner Seite begrüßen zu dürfen, der bestimmt einige spannende Insights zu erzählen hat.

Herzlich Willkommen, Jona!

Jona: Hallo … (weicht dem Blick aus)

Jona, schön, dass du dir Zeit genommen hast, um meinen Lesern etwas mehr über dich zu erzählen.

Jona: … (nickt verunsichert)

Ich merke schon, du bist noch etwas schüchtern. Aber keine Sorge, du kannst ganz offen sein und dich langsam eingrooven, wenn du möchtest.

Jona: Tja … okay. Danke. (Eine dunkle Haarsträhne fällt ihm über die Augen und er streicht sie zurück unter die Kapuze seines Pullovers, die er sich über den Kopf gezogen hat)

Du bist in Sternwärts; eine der beiden Hauptfiguren. Wie fühlt es sich an, wenn sich eine Geschichte um einen selbst dreht?

Jona (murmelt): Es ist furchtbar. Ich habe das Gefühl, dass mich alle nun noch mehr anstarren als früher. Ihre Blicke sind überall … Sie richten über mich … Sie wissen, wer ich bin … Als ob es nicht schlimm genug wäre, dass die Stimmen überall sind … Nein, nun sind da auch noch viel mehr Blicke. Ich wäre am liebsten unsichtbar.

Oh, das klingt ja nicht so gut. Aber meinst du nicht, dass es auch etwas Gutes hat, dass du in der Geschichte auftauchst? Finden deine Freunde es nicht toll, dass du jetzt berühmt bist?

Jona (schnaubt leise): Welche Freunde?

Okay, wechseln wir lieber das Thema. Ich habe schon gehört, dass du kein besonders geselliger Mensch bist. Machen wir mit etwas einfacherem weiter: Wie alt bist du und was machst du zur Zeit?

Jona: Ich bin zwanzig Jahre alt. Bis vor kurzem habe ich noch Psychologie studiert, doch das musste ich aufgeben. Es … ging einfach nicht mehr.

Was meinst du damit?

Jona: Ich bringe nie was zuende. Es war klar, dass es mit dem Studium genauso sein würde. (spricht noch leiser, nuschelt) Ich bin ein Versager. Ein Nichts.

Äh, nein, das finde ich ganz und gar nicht – Tja, ähm, sag mal, wie kam es überhaupt zu Sternwärts;? Kannst du uns einen Einblick in deine Gedanken zu der Geschichte geben?

Jona: Um ehrlich zu sein, ging es von Anfang an eigentlich nur um Anh. Sie hat der Geschichte Leben eingehaucht. Im doppelten Sinn.

Das klingt interessant. Möchtest du uns mehr über Anhs Rolle verraten?

Jona: Dass sie eine echte Nervensäge sein kann, wisst ihr ja sicher bereits. Und dass sie tot ist vermutlich auch …

Ja, davon haben wir in Splitterleben gelesen. Ihr Tod hat uns alle ziemlich mitgenommen … Aber umso schöner ist es, dass sie nun zurückgekehrt ist, um Menschen zu helfen! Deshalb ist sie doch auch zu dir gekommen, oder Jona?

Jona (verkriecht sich noch ein Stück tiefer in seiner Kapuze und starrt abwesend auf den Boden): Meinst du nicht auch, dass es ziemlich anstrengend sein muss, ständig irgendwen zu retten? Ich könnte das nicht. Ich kann mich ja kaum selbst retten.

Ich glaube, darum geht es auch in Sternwärts; , oder? Ist Anh zu dir gekommen, um dich zu retten? Aber vor was eigentlich?

Jona: Ich kenne mich mit Interviews zwar nicht so gut aus, aber wäre es nicht blöd, zu verraten, worum genau es in dem Buch geht? Mir wäre das zwar egal, aber ich glaube, Anh würde durchdrehen. Sie liebt das lesen und fände es bestimmt nicht gut, wenn ich spoilern würde.

Aber irgendetwas musst du uns doch verraten können! Zum Beispiel, in welchem Verhältnis du eigentlich zu Anh stehst?

Jona: Das ist mir eindeutig zu privat. Es reicht schon, dass unsere gemeinsame Zeit in einem Buch festgehalten wurde. Wen es wirklich interessiert, der kann es ja nachlesen.

Okay, Jona, dann bedanke ich mich jetzt für deine Zeit. Möchtest du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Jona (schaut endlich hoch und richtet seine braunen Augen in die Kamera): Ich möchte jedem einzelnen sagen: Du bist der Autor deines Lebens! Egal was geschieht, es liegt in deiner Hand, deine Geschichte weiterzuschreiben. Wort für Wort. Einfach immer weiter.

Noch einmal vielen Dank an Jona für das Interview!

 

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